Theater ist, wenn ein Mensch durch einen Raum geht und ein anderer Mensch schaut dabei zu. 

Sabrina ist oft durch den Raum gegangen und hat Theater gemacht. 

Sie war Theater und hat Theater gespielt, sie hat Theater vermittelt und gelebt. 

Und sie hat viele Menschen dazu gebracht, selber durch den Raum zu gehen. Denn sie hat vielen Menschen Freude am Theaterspielen geschenkt. 

Sabrina war schon früh dabei, noch im Kulturzentrum Bruno Goller-Haus spielte sie eine Krankenschwester in „Einer flog übers Kuckucksnest“.

Sabrina war mutig und wagte den Sprung ins kalte Wasser. 

So hat sie spontan die Regie von „Unter dem Milchwald“ unternommen, als dies notwendig wurde und sie hat es getan, obwohl sie das Stück nicht sonderlich mochte. 

Aber ihre Inszenierung war dann prachtvoll, drall, voller Leben. 

Sie hat später Regie in Musicals geführt (Höhepunkt „High Fidelity“) mit dem Musical-Projekt-Oberberg in Halle 32. Und das, obwohl sie dem Genre Musical zunächst nicht viel abgewinnen konnte. Aber ihre Inszenierungen waren geprägt von sehr einfühlsamer Schauspielerführung und hoher Musikalität.  

Viele Produktionen, Theaterkurse, Workshops folgten, eigene Stücke, Kammerspiele, große Würfe, immer wieder Arbeit mit Mitteln der Inklusion, sie brachte behinderte Kinder zum Theaterspielen, bei denen man die Fähigkeit dazu nicht erkannte. 

Sabrina aber sah die Möglichkeiten in den Menschen und sie sah die Möglichkeiten des Theaters. 

Die Aufzählung ist beispielhaft und unvollständig. 

Jahrelang trug Sabrina ihre Krankheit, ertrug den Schmerz, der ihr ständiger Begleiter wurde. 

Sie ging damit um. Auch als die Perspektiven blasser wurden. 

Sie war eine Arbeiterin, fähig zu leben, zu lieben und Leid zu ertragen.

Schon in jungen Jahren erfolgreich, auch als Lehrerin, als Lernende, als Autorin – unwahrscheinlich vielseitig und mit dem Ansatz: „Lass es uns schön machen.“

Sabrina hat den Raum verlassen. Arbeit und Leid wurden unterbrochen. 

Finita la Comedia. 

Liebe Sabrina, genieße den Beifall und die Ruhe danach.

Martin Kuchejda für das Team von Halle 32 und die Kulturwerkstatt 32 e.V.

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